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Digitalisierung – nein danke? In vier einfachen Schritten vom Skeptiker:in zum Macher:in

Digitalisierung KMU

Digitalisierung ist das Unwort unserer Zeit. Alle sprechen von der Wichtigkeit, aber niemand erklärt speziell kleinen KMU und Startups – vor allem im gewerblichen Bereich – wie man am besten vorgeht. Denn eines ist klar: wer sein Unternehmen nachhaltig digitalisieren möchte, braucht einen klaren Plan und muss bereit sein, das aktuelle Geschäftsmodell zu überdenken und in die Zukunft zu investieren. Speziell auch im Gewerbe.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit wenig Aufwand, erste Erfahrungen im Bereich Digitalisierung sammeln und das Thema spielerisch mit wenig Druck angehen können.

1. Digitalisieren Sie erst Ihre Nebenprozesse und sammeln Sie Erfahrungen

Der einfachste Weg mit der Digitalisierung Ihres Unternehmens zu starten, sind Ihre Nebenprozesse. Dies sind alle Bereiche, welche nicht zu Ihrem Kerngeschäft gehören. Die Buchhaltung Ihres Unternehmens eignet sich beispielsweise bestens für den Start.

Warum? Weil es sich um wiederkehrende Aufgaben handelt, die meist repetitiv sind und viel Zeit fressen. Wenn Sie mit der Buchhaltung Ihres KMU den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung wagen, gewöhnen Sie sich auf einfache Art und Weise an eine neue digitale Denkweise und können daraus auch Inputs und Tipps für die spätere Digitalisierung Ihres Kerngeschäfts gewinnen. Ausserdem ist es bei den Nebenprozess auch nicht so schlimm, wenn Sie am Anfang noch etwas unsicher sind oder es nicht wie gewünscht funktioniert.

Unser Tipp: Machen Sie kleine Schritte in Verbindung mit einer steigenden Lernkurve. In Nebenprozessen und kleinen Bereichen dürfen Sie ausprobieren, lernen, scheitern und Erfahrungen sammeln. Dies sind die zentralen Voraussetzungen, um die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten.

2. Starten Sie frühzeitig

Oft hört man im Zusammenhang mit der Digitalisierung Einwände: «meine Kund:innen machen das lieber anders» oder «meine Zielgruppe ist nicht digital». Seit dem letzten Jahr sollte uns allen bewusst sein, wie schnell äussere Einflüsse, das Konsum-Verhalten unserer Gesellschaft beeinflussen können. Viele Unternehmen mussten von heute auf morgen auf digitale Angebote wechseln – möglichst schnell und unter Druck gepaart mit hohen Kosten – um das Bestehen Ihrer Firma zu sichern. Ein Beispiel? Netflix war mal ein DVD-Versand.

Deshalb gilt: Befassen Sie sich früh mit diesem Thema und starten Sie mit Ihrer der Digitalisierung einzelner Bereiche schon heute. Bevor eine Anpassung unter Druck nötig ist.

3. Fangen Sie mit dem Bereich an, mit dem Sie am meisten Zeit einsparen können

Welche Nebentätigkeit kostet Sie am meisten Zeit? Bei vielen KMU und Startups ist das die Administration und Buchhaltung. Wenn auch Sie mit der Digitalisierung in diesem Bereich starten möchten, stellt sich nur noch die Frage: wieviel Zeit möchten Sie in Zukunft in die Buchhaltung investieren? Heute haben Sie die Möglichkeit, Ihre Buchhaltung fast vollständig zu automatisieren. Dadurch sparen Sie Zeit für Ihr Kerngeschäft, Ihre Freizeit oder um die Digitalisierung des Kerngeschäfts voranzutreiben.

4. Setzen Sie Ihre ersten Schritte schnell um

Noch nie war der technische Fortschritt so schnell wie heute. Entwicklungszyklen werden immer kürzer und es gibt immer mehr Anbieter, mehr Produkte, mehr Vielfalt.
Deshalb ist unser Rat: Planen Sie nicht zu viel, sondern setzen Sie direkt um. Lange Zeit zum Überlegen wird Sie nicht entscheidend voranbringen.

Gerade wenn Sie sich für eine Software als Unterstützung entscheiden, müssen Sie in erster Linie nur fünf Fragen beantworten können:

  • Erfüllt die neue Software meine Anforderungen? Passt es zu meinem Betrieb?
  • Kann ich durch die neue Software nachhaltig Zeit einsparen?
  • Kann ich die Software vorab schon selbst testen, damit ich mir einen besseren Eindruck davon machen kann?
  • Wie flexibel sind die Vertragsbedingungen? Kann ich z.B. innerhalb von 30 Tagen kündigen?
  • Werde ich vom Anbieter unterstützt? Gibt es eine persönliche Beratung und einen Support der über den Chatbot hinaus geht?

Die letzte Frage legen wir Ihnen wirklich sehr ans Herz. Denn nur wenn Sie sicher sein können, jederzeit eine persönliche Beratung oder individuellen Support zu erhalten, fühlen Sie sich mit Ihrer Wahl auch sicher.

Möchten auch Sie vom Skeptiker:in zum Macher:in werden? Wir helfen Ihnen gerne weiter und unterstützen Sie bei diesem wichtigen Schritt. Hier geht’s zur kostenlosen Bedürfnisanalyse.